Eine kleine Fischkunde

Fisch frisch vom Fang
aus heimischen Gewässern . . .

Maräne / kl. Maräne

Common whitefish / Vendace

Lavaret / Petite Merene oder Vendace

Die Maräne gehört zur großen Lachsfamilie wie auch Renken, Felchen und andere. Die kleine Maräne, 15 – 26 cm groß, bewohnt die Seen Norddeutschlands und wahrscheinlich Skandinaviens und Rußlands. Die große Maräne lebt außer im Schaalsee noch in einigen deutschen Seen und in Zuchtbassins. Sie wird bis zu 8 kg schwer und mehr als 60 cm groß. Schmeckt blau, gebraten, geräuchert.

maraene_200

Barsch

Perch

Perche

Der Barsch ist ein Süßwasserfisch. Die bei uns häufigste Art lebt in Flüssen. In seiner Jugend lebt er in Schwärmen. Der Barsch wird bei uns immer noch unterschätzt, obwohl er gabraten oder gedünstet ausgezeichnet schmeckt.

barsch_200

Aal

Eel

Anguille

Schon die alten Ägypter und die verwöhnten Römer schätzten den Aal. Im Mittelalter wird er gar als „König des Tafelvergnügens“ gepriesen, nicht zuletzt, weil er sich in jenen Monaten als am Schmackhaftesten erwies, wo Austern, Wild und Geflügel keine Saison haben (Juni bis August).

aal_200

Hecht

Pike

Brochet

Wegen seines festen, weißen, auch als „elegant“ beschriebenen Fleisches ist Hecht bei Feinschmeckern seit je begehrt; schon Anno 1100 wird von ihm berichtet. Hauptsaison hat er von Juli bis Februar. Der Hecht, auch „Wasserwolf“ genannt, liebt klare, ungetrübte Gewässer, wo er, hinter Pflanzen getarnt, auf Beute lauert. Kapitalhechte erreichen eine Länge bis zu 2 m und 35 kg Gewicht. Verzehrt wird hauptsächlich der Mittelhecht, zwischen 2-5 kg schwer.

hecht_200

Zander

Pike perch

Sandre

Zander oder Sander, in Österreich Fogosh, gilt als einer der wertvollsten und wichtigsten europäischen Süßwasserfische, teilt aber leider das Schicksal seiner Artgenossen, immer seltener zu werden. Er lebt vorzugswiese in kühlen, festgründigen Gewässern, ist im Schnitt 45-50 cm lang und wird bis 1,5 kg schwer. Es gibt aber auch wesentliche längere und bis 15 kg schwere Examplare.

zander_200

Saibling

Charr

Omble chevalier

Der Saibling, auch Salmling, Röthel oder Ritter geannt, bewohnt tiefe Seen, wird üblicherwiese 20-30 cm lang und 1-2 kg schwer. Kenner preisen ihn als eines „der edelsten Geschöpfe unter den Wasserspiegel“, das Lachs und Lachforelle übertreffe.

saibling_200

Karpfen

Common carp

Carpe

Die Urform dieses Fisches ist der Schuppenkarpfen. Der Spiegelkarpfen ist eine Züchtung mit wenigen Schuppen. Unsere Karpfen sind keine Zuchtkarpfen. Sie leben in stehenden Gewässern. Die größten Karpfen, die wir verarbeitet haben, ezielten ein Gewicht von 48 Pfund.

karpfen_200

Brasse

Bream

Brème commune

Brassen, Brachsen oder Brachsmann, dem Karpfen verwandt und wie dieser ein Winterfisch, werden bis zu 1 m lang und bis zu 10 kg schwer: je größer, desto besser ihr Geschmack. Brassen galten einst als besondere Delikatesse. Von den damaligen Hauptfangenstätten Preußen und Schweden wurden sie, lange vor der Zeit der Kühltransporte, in Schnee verpackt lebendig versendet.

brasse_200

Schlei

Tench

Tanche

Der Schlei bevorzugt den gleichen Lebensraum wie der Karpfen. Er hat feines Fleisch und ist olivgrün oder braun. Er kommt in ganz Europa vor, außer im kalten Norden. Am besten schmeckt er blau gekocht.

schlei_200

Wels

Wels

Silure

Der Wels ist der größte Süßwasserfisch in Europa und wiegt bis zu 250 Kilo. Es gibt 2 Arten: den Wels (oder auch Waller genannt) und den Zwergwels. Der Wels hat ein riesiges Maul mit 4 oder 5 Zahnreiehen. Er schmeckt gekocht oder gebraten.

wels_200

Stör

Sterlet

Sterlet

Der Stör ist ein Wanderfisch zwischen Süß- und Salzwasser.

Von den etwa 200 Arten werden nur 3 zur Kaviar-Produktion verwendet.

stoer_200

Aalquappe

Burbot

Lotte

In Österreich als Rutte, in der Schweiz als Trüsche bekannt. Diese einzige Dorschart die in Süßwasser lebt wird 40-60 cm lang und 1-2 kg schwer. Von Dezember bis Februar schmeckt sie am besten. Ihr weißes, fettes Fleisch ist ein besonderer Genuss!

aalquappe_200

Krebse

Crayfish

Ecrevisse

Der rar gewordene Flusskrebs liebt klare Fließgewässer und ist somit ein Indikator für die Gewässergüte. Einst weit verbreitet, galt es als „Arme-Leute-Essen“ – heute als besondere Delikatesse.

krebs_200

Immer einen Ausflug wert!

mar_unten_6
mar_unten_3
mar_unten_5